Plastik Planet? – NEIN DANKE!

Plastik – es ist überall. Eine vollständige Verbannung von Kunststoffen aus dem Alltag scheint fast unmöglich. Jedoch liegt es an uns allen auf so viel Einwegplastik wie möglich zu verzichten, der Umwelt zur liebe. 

Warum sind Kunststoffe so schädlich? Hergestellt wird dies hauptsächlich aus Erdöl mit einigen Zusatzstoffen (z. B. BPA) und wird für sehr viele Wegwerfartikel genutzt.
Da eine Vielzahl unseres Plastikmülls Wegwerfprodukte sind, kreieren wir viel mehr Müll als nötig. Aber genau diese Produkte sind am einfachsten zu ersetzen. 

2017 wurden in Deutschland 2,4 Milliarden Plastiktüten verbraucht – eine Plastiktüte wird im Durchschnitt nur 25 Minuten lang benutzt. Diese Einkaufstüte schwimmt bis zu 20 Jahre im Meer, bis sie vollständig zersetzt ist. Und eine PET-Flasche benötigt bis zu 450 Jahre, um komplett zu zerfallen.

Vor allem diese Einmalprodukte aus Plastik verschmutzen unsere Meere und Landschaften. Tiere verhungern mit vollen Mägen. Wir können dies ändern!

Vermeide Plastiktüten! Ein Stoffbeutel hält viel mehr aus, ist waschbar und somit sehr oft wiederverwendbar. Wenn du doch mal eine Plastiktüte beim Einkaufen nutzen musstest, dann verwende diese danach sinnvoll weiter, zum Beispiel als Müllbeutel.

Verzichte auf Plastikstrohhalme! Da ein Strohhalm ein einmaliges Wegwerfprodukt ist, ist es eines der meistgefunden Plastikgegenstände in unseren Weltmeeren. Wir alle kennen diese grausamen Bilder von Meerestieren, die an solchen Kleinteilen im Magen sterben.
Nutze alternativen, wie Glasstrohalme und überlege dir bei ein paar Getränken, ob du hier wirklich einen Strohhalm brauchst ...? Viele Bars nutzen bereits alternativen, bemerkst du aber, dass Strohhalmen aus Plastik genutzt werden, kannst du hier einfach bei der Bestellung darauf hinweisen, dass du keinen benötigst.

Nutze Glasflaschen! Denk daran, deine Flasche beim Verlassen des Hauses mitzunehmen, somit kannst du vermeiden, unterwegs zum Kauf einer Plastikflasche verleitet zu werden.

Eine herkömmliche Flasche aus Plastik wird mit BPA (Bisphenol A) hergestellt, dieser Weichmacher ist ein hormonelles Gift, welches an die Umwelt abgeben wird und somit vom Körper aufgenommen werden kann. Über die genauen Auswirkungen von BPA im Körper streiten sich die Wissenschaftler seit Jahren. Fakt ist, dass eine Glasflasche hier eine viel geringere Gefahren birgt.

Es ist nicht nur praktischer, Wasser aus Glasflaschen schmeckt vielen sogar besser! Besonders Wasser mit Sprudel wird länger angenehm prickeln.

Nutze ein Seifenstück anstatt eines Seifenspenders und nimm zum Grillen kein Party-Besteck, sondern Mehrweggeschirr.

Und dann gibt es natürlich noch den fast unsichtbaren Feind: das Micro Plastik. Es ist in mehr alltäglichen Produkten drin, als man denk. Versuche beim Kauf von zum Beispiel Zahnpasta, Duschgel, Waschpeeling, Make-up und Sonnenmilch genau hinzuschauen und Produkte mit Micro Plastik zu vermeiden. In der Regel gibt es immer ein tolles alternativ Produkt! Wenn du mehr wissen willst, melde dich gerne bei uns und wir zeigen dir gute Alternativen.

Es ist unmöglich, alle „Plastikgefahren“ in einem Artikel aufzuführen.

Allgemein kann man sagen, versuche beim Einkaufen dir selbst die Frage zu stellen, muss ich dieses Produkt unbedingt kaufen? Werde ich dies wiederverwenden? Gibt es eine Umweltfreundlichere Alternative? Werde selbst aktiv! Animieren auch deine Freunde und Familie auf die kleinen Dinge zu achten, gemeinsam ist (fast) alles leichter.

Wir alle können ein paar Sekunden am Tag in die Umwelt und somit in eine bessere Zukunft investieren.